Kategorie: Kommunalpolitik

Bürgersprechstunde per Telefon

Am 02. September stehe ich wieder für Fragen, Anregungen und Beschwerden per Telefon zur Verfügung.

Unter der Rufnummer 0202 – 244 3002 kann jedermann ab 11:00 Uhr bis ungefähr 12:00 Uhr seine Fragen stellen. Sollte besetzt sein, dann reicht eine Email an info@holgerreich.eu und sie erhalten schnellstmöglich einen Rückruf (bitte Telefonnummer und möglichst Thema angeben). Dann erfolgt der Rückruf hoffentlich noch am selben Tag.

Das Hochwasser 2021 und konkrete Maßnahmen

Es dürfte allgemein bekannt sein, doch auch ich bin Betroffener des Hochwassers 2021. Dankbar schaue ich auf die nachbarschaftliche Hilfe und auch der Unterstützung durch Diakonie, Caritas, Kirchen, Politik und Gemeinden und zahllosen Helfern.

Doch jetzt ist es Zeit, weiter zu denken. Die Akteure Kommune, Wupperverband und viele Macher im Bergischen haben bereits begonnen zu analysieren und zu planen. Und sicherlich gab es auch schon Ideen. An einigen Workshops und Veranstaltungen habe ich persönlich teilgenommen, wo manch eine potentielle Lösung zur Sprache kam.

Dennoch gibt es eine Grundunzufriedenheit in der Bevölkerung. Manche Veröffentlichungen sind fachliche Rohkost, andere wirken akademisch und zuletzt werden viele von der Bevölkerung nicht wahrgenommen. Sicherlich eine Problemstellung beider Seiten.

Darum habe ich eine große Anfrage gestartet, die diesem Mangel Abhilfe schaffen soll. Bereits bei der Erstellung dieser Anfrage erhielt ich große Unterstützung durch die Fraktion, die Teilfraktionssprecher und das Fraktionsbüro.

Am Ende sollte eine stets möglichst aktuelleListe herauskommen, die als Arbeitsliste und Planungsliste dienen könnte. Hier geht es nicht um Parteipolitik, sondern um lupenreine Gefahrenabwehr und Einbindung der betroffenen Bürger. Darum erhoffe ich mir die Unterstützung der anderen demokratischen Parteien und konstruktive Zuarbeit der Verwaltung.

Video auf Youtube zum Thema

Aufruf für eine sichere Zukunft

Anbei der Text der Anfrage

Ganz persönliche Impressionen aus 2021 – Kohlfurth
Politik und Kirche

Politik und Kirche

Mit großer Freude habe ich am 20.08. an dem besonderen Gottesdienst der Evangelischen Kirchengemeinde Cronenberg teilgenommen. In einem festlichen Rahmen wurde Pfarrer Niklas Schier durch Pfarrer Thomas Hoppe und weiteren geistlichen Würdenträgern in sein neues Pfarramt eingesegnet.

Bei aller Würde fand dieser Akt in einer angenehmen Atmosphäre statt. Zwar gab es die übliche Liturgie, doch fühlte man sich in einer lebendige Gemeinschaft und die Lieder wurden mit großer Freude, und wenn Martin Ribbe hier manchmal auch etwas ermuntern mußte, doch gerne gesungen.

Anschließend ging man zu einer festlichen Veranstaltung noch ins Haus Emmaus, wo Grußworte und natürlich Kaffee und Kuchen serviert wurde. Interessanterweise kamen (alle?) Redner auf den besonderen Charakter der Cronenberger zu sprechen. Woher dies nur kommen mag? 😉

Auf jeden Fall wünsche ich Pfarrer Schier gutes Gelingen für seine Arbeit “em Dorp” und alles Gute für seinen Dienst und die Familie.

Berührung zwischen Politik und Kirche

Nun ist dies eher ein kirchlicher Akt und ist doch so garnicht politisch. Oder doch? Ich denke schon. Denn Kirche und auch Politik arbeiten an demselben “Material”. In beiden Fällen geht es um den Menschen und das meschliche Miteinander – nur mit anderen Vorzeichen.

Doch manchmal ist es gut, sich zu erinnern zu welcher Partei man gehört. Immerhin steht dem Namen das C in CDU vorne an und gibt demnach in gewissem Maß eine Richtung vor. Auch wenn uns das nicht zu einer Kirche macht und auch andere Religionen in unseren Reihen vertreten sind, so nähren wir uns doch aus dem christlichen Boden. Zuletzt müssen wir uns alle vor Gott und Menschen verantworten.

Die Cronenberger (und die Wuppertaler gesamt) sind schon eine besonderes “Völkchen” und es ist es wert, daß man sich um ihre Belange kümmert.

fair, klar und ehrlich

“Was kann ICH da schon tun?”

Diesen Satz höre ich immer wieder und dann klingt dieser auch etwas resigniert. Der Bürger/die Bürgerin steht vor einem Dilemma. Auf der einen Seite sieht er/sie einen Mißstand und auf der anderen Seite ist eine große Unsicherheit, wie man etwas dagegen tun könnte.

Ich nehme da einmal ein selbst erlebtes Beispiel für ein Stück Bürgersteig an einer besonderen Stelle im Ortsteil, der für ältere Menschen, Eltern mit Kinderwagen und Menschen mit Gehhilfen schwierig zu gehen war. Zumal es sich hier um eine Stelle handelte, die stark frequentiert war, erwartete jedermann, daß hier schnell etwas geschehen müßte. Allerdings geschah hier lange Zeit nichts …

Ohne Information keine Reaktion

Alleine die Erwartungshaltung, es müsse etwas geschehen hatte hier nichts verändert. Erst eine Email an die zuständige Beschwerdestelle der Stadt Wuppertal wies auf diesen Mißstand hin und (das ist wirklich wahr!) wenige Tage nach der Meldung kam ein Mitarbeiter mit Werkzeug und besserte die Stelle so aus, daß diese zumindest “entschärft” wurde. Jetzt kann die Stelle zumindest gefahrlos passiert werden.

Aufruf zur Mitarbeit

Sicherlich ist dies nur ein kleines Beispiel und vielleicht auch nicht immer so im Ergebnis. Aber dennoch zeigt es auch das Bemühen der “Verwaltung” zu helfen. Jeder Einzelne ist wichtig. Ob Bürger oder Dienstleister. Darum ermutigen wir jeden Bürger, hier die Meldestelle der Stadt Wuppertal zu nutzen. Auch wenn nicht sofort etwas geschieht, so werden die Dinge offiziell und registriert oder Mißstände können in Planungen und Projekte eingebunden werden.

An wen muß man sich wenden?

Auf der Homepage der Stadt Wuppertal kann man die Emailadresse servicecenter@stadt.wuppertal.de finden und dort bequem defekte, Störungen und seinen allgemeinen Anliegen vorbringen. Im Zweifel könne die Mitarbeiter Ihre Sache an die zuständige Fachabteilung weiterleiten und diese können dann reagieren und Rückmeldung geben.

Und wenn alles nichts hilft, dann stehen wir als Cronenberger CDU gerne zur Seite und vermitteln hier. Denn Cronenberg ist l(i)ebenswert!

Die Flut 2021 und ihre Folgen

Eigentlich sind Geburtstage und Jubiläen eine angenehme Geschichte. Man freut sich aneinander und übereinander. Doch der 14./15. Juli 2021 ist in Deutschland nicht in besonders guter Erinnerung geblieben. Das Starkregenereignis 2021 hat nicht nur an der Ahr, sondern auch in Wuppertal tiefe Einschnitte in das Leben zahlreicher Bürger gemacht.

Glücklicherweise blieben wir Wuppertaler vom Verlust an Menschenleben verschont. Doch die Sachschäden haben so manch einen Unternehmer, und auch Privathaushalt, mindestens an die Grenzen der Existenz gebracht. Häuser und Infrastruktur wurden massiv geschädigt und was zu allem Überfluß hinzukam, war oft eine fehlende Elementarversicherung.

Diese wurde beispielsweise nach der Kellerflutung 2010 und der daraufhin folgenden Erklärung der Kohlfurth zu einem Überschwemmungsgebiet von nahezu allen Versicherern aufgekündigt, was den Sinn einer Versicherung hier ad absurdum führt.

Umso mehr konnten sich die Betroffenen über die schnelle Reaktion der damaligen CDU-geführten Regierung freuen. Bereits im September 2021 wurde ein Flutopferhilfegesetz verabschiedet und auch unverzüglich mit einem Milliardenfond an Hilfsgeldern ausgestattet. Hier wurden bis zu 80% der anerkannten Schäden an Erstattung zugestanden. Im Einzelfall seien auch bis zu 100% möglich.

Normalität ist wieder meist Standard

Mittlerweile sieht es in Wuppertal deshalb größtenteils wieder fast normal aus. Die meisten Bewohner haben sich wieder ein wohnliches Heim geschaffen und aus dem Fond für Wiederaufbau bereits auch schon Gelder erhalten. Manche erst 40%, andere schon die 80%. Als fader Beigeschmack bleibt nur der bürokratische Prozeß, der sich im Laufe der Zeit unangekündigt geändert hat und auch recht aufwändig und beschwerlich ist. Doch das ist der Bürger ja nun leider von amtlichen Vorgängen leider gewohnt.

Großer Zusammenhalt und Unterstützung war Trumpf

Die Kräfte vor Ort dürfen an dieser Stelle aber durchaus ein Lob bekommen. Haben hier die örtlichen Versorger (AWG und Stadtwerke etc.) einen hoch engagierten Job gemacht. Über das ohnehin gute Maß an Einsatz wurde besonders in der ersten Zeit mit erheblichem Aufwand den Bürgern geholfen. Wege wurde geräumt, Müll in großer Menge ständig entsorgt, die Stromversorgung schnellstmöglich wieder hergestellt und das alles ohne Bürokratie. An dieser Stelle kann man wirklich sagen: Wuppertal kann was.

Aber auch aus der Stadtverwaltung und den Reihen des Wupperverbandes gab es bis heute durchaus erfreuliche Signale und Maßnahmen, wie man zukünftig solchen Ereignissen begegnen könne. Besonders die Workshop unter Bürgerbeteiligung haben hier wichtige Erkenntnisse der Betroffenen platzieren können. Als Betroffener und Politiker habe ich selbst an etlichen Seminaren teilnehmen können.

Bilder aus 2021 bleiben im Gedächnis

Der Blick nach vorne

Doch wir dürfen hier nicht nachlassen. Noch nicht alle Möglichkeiten wurde erfaßt und stehen bereits als Lösungsvorschlag auf dem Tisch. Wichtige, teils politische Entschlüsse, stehen hier wohl noch aus. So haben wir für den Ortsteil Beyenburg bereits ein fertiges Konzept an Maßnahmen vorliegen. Andere Maßnahmen, wie der Sammler an der Uellendahler Straße, stehen kurz vor der Fertigstellung. Weitere sind bereits projektiert.

Aber für die Kohlfurth und das ebenfalls stark betroffene Morsbachtal ist dieses Konzept noch zu erstellen. Hier dürfen wir nicht nachlassen, denn eine weitere Überschwemmung würden die Anwohner nicht mehr “so wegstecken”. Und dabei geht es nicht alleine um die finanziellen Folgen. Wer einmal in seinem eigenen Wohnzimmer bis zu einem Meter im Wasser stand, der möchte dieses Trauma nie wieder erleben.

Auch darf man nicht vergessen, daß das Ausbleiben von Personenschäden nur Glücksache war. Grenzsituationen gab es durchaus, wo man durchaus von Wundern sprechen kann. Wie leicht hätten Bürger im Keller von der Flut eingeschlossen werden können bei der Evakuierung von Gegenständen im Wasser erfaßt oder sonst eine Katastrophe geschehen können. Wir können da nur dankbar sein.

Die Wuppertaler Lokalpolitik bleibt hier am Ball. Man darf nicht vergessen, der Erfolg hat viele Väter und die Arbeitslast ist hier wirklich erheblich. In den wichtigen Ausschüssen werden wir die Maßnahmen weiter begleiten und wo erforderlich auch nachfassen. Wuppertal muß für die Zukunft gewappnet sein. Eigenmaßnahmen für die Bürger müssen bekannt gemacht werden, Maßnahmen der Stadt und des Wupperverbandes öffentlich gemacht werden, so daß der Bürger sich etwas sicherer fühlen kann. Die Anteilnahme aus Berlin ist uns sicher. Hat sich doch von Anbeginn an der Bundestagsabgeordnete Jürgen Hardt in seinem Wahlkreis laufend informiert und sich auch persönlich engagiert, um auf Bundesebene an den entsprechenen Hebeln mitzuwirken.

Als Fazit nach den zwei Jahren Arbeit kann man vielleicht sagen: Es war eine Katastrophe, doch haben wir Wuppertaler gemeinsam diese überwunden und in guter Wuppertaler Manier das Übel zum Besten gewandelt. Nicht Meckern, sondern Anpacken. Und in diesem Sinn werden wir weiter machen und auch die letzten Arbeiten schaffen.

Rettungswache Baustelle

Stellungnahme: Einbruch in Rettungswache

In der Nacht vom 10./11. Juni fand ein Einbruch in die Baustelle der Rettungswache in der Kemmannstraße statt. Dieser ist an Dreistigkeit und Gemeinheit kaum zu überbieten und muß auf das Schärfste von mir verurteilt werden.

Einbrüche und Diebstähle sind nicht umsonst Straftaten, die der Gesetzgeber zurecht ahndet. Doch der Einbruch in eine Rettungsstation, die Menschenleben retten soll ist ist von einer ganz besonders fragwürdigen “Qualität”.

Bauteile wurde ausgebaut und Steuertechnik, Leuchten und Pumpen in einem erheblichen Wert (etwa 20.000 Euro) wurden entwendet.

Die Verwaltung ist bereits in Aktion getreten und versucht Ersatz zu beschaffen und die Inbetriebnahmeverzögerung möglichst kurz zu halten.

Wir als Bürger wollen weiterhin aufmerksam sein und auf das Gut der Nachbarn und öffentlichen Einrichtungen achten und im Zweifel Unregelmäßigkeiten den Ordnungskräften melden. Bringen sie sich nicht selbst in Gefahr, doch melden sie. Die Helfer werden schnell und professionell kommen und eingreifen.

Bürgersprechstunde Cronenberg

Willkommen zur Bürgersprechstunde

Demokratie bedeutet, die Macht geht vom Volk aus. Die Bürgermeinung ist also unabdingbar für die Gestaltung des gesellschaftlichen Miteinanders.

Damit dies auch so bleibt, führe ich am Samstag, den 27. Mai 2023 wieder einen Bürgerdialog durch, zu dem ich hiermit herzlich einlade. Eine Terminreservierung wird nicht erforderlich sein. In ungezwungener Atmosphäre können wir die lokalen Themen besprechen und auch Beschwerden loswerden. Das Cafe von POLICKs HEIMAT (Hauptstraße 25-27) bietet hier einen angenehmen Rahmen.

Ab 11:00 Uhr bis ca. 12:30 Uhr stehe ich gerne bereit und freue mich auf anregende Gespräche.

Bürgersprechstunde

Telefonsprechstunde 23. März 2023

Die nächste Bürgersprechstunde findet diesmal telefonisch statt. Als Stadtverordneter werde ich am 25.03.2023 in der Zeit von 11:00 Uhr bis 12:30 Uhr für Wuppertaler Bürger exklusiv telefonisch erreichbar sein.

Unter der Telefonnummer 0202-2443002 können Bürger ihre Fragen stellen, Anregungen geben oder allgemeine politische Fragen zur Politik in Wuppertal stellen. Ich werde dann als Ratsmitglied zu vielen Themen etwas sagen können. Als Mitglied im Sozialausschuß, Finanzausschuß, Verkehrsausschuß und dem Ausschuß Städtebau und Planung sind mir hier manche Themen näher als andere.

Hinweis: Sollte die Leitung in dieser Zeit besetzt sein, dann hilft hier eine eMail an info@holgerreich.eu weiter und sie erhalten zeitnah einen Rückruf (auch nach dem angegebenen Zeitfenster). Demokratie lebt vom Dialog miteinander.

Leserbrief zur WZ vom 16.02.2023

Der Titel: “Die Hauptstraße besitzt keine Aufenthaltsqualität”

Wie jeden morgen lese ich aufmerksam die WZ und setze mich mit lokalen Themen auseinander. Nicht immer bin ich mit der Meinung meiner Tageszeitung konform, doch das ist ja kein Problem. Meinungsvielfalt ist mein tägliches Geschäft. Und so reagiere ich nicht auf jeden Artikel oder Onlinebeitrag. Sicherlich auch ein zeitliches Problem.

Doch diesmal platzt mir dann doch der Kragen. Da wird doch einem ganzen Stadtteil bescheinigt, das Cronenberger Dorp (umgangssprachlich spricht man hier im Dialekt vom “Dorp” und nicht vom Dorf = Ortskern) hätte keine Aufenthaltsqualität. Da kann ich doch nur lachen. Denn offensichtlich scheinen dies tagtäglich zahlreiche Cronenberger und Besucher völlig anders zu sehen.

Auch wenn der Redakteur hier im politischen Lager einige Stimmen einfangen konnte,  so kann ich dieser Meinungsäußerung absolut nicht zustimmen. Unser Dorp hat Lebensqualität, auch wenn wir das Thema der Ortskernplanung leider noch nicht umgesetzt haben. Immerhin wurden die Planungsmittel im Artikel wohlwollend zu Kenntnis genommen.

Gehen Sie doch einmal sehenden Auges durch unser Dorp. Nehmen sie doch mal den Blick vom Handy oder Schreibblock hoch und erkennen sie mal, wie die Menschen das Dorp nutzen. Setzen sie sich doch einmal auf eine Parkbank am Platz des Ehrenmales hin und genießen die Stille (wenige Meter neben der sanierungsbedürftigen Hauptstraße). Vogelgezwitscher jetzt im kommenden Frühling oder lustige Eichhörnchen werden sie begleiten. Wollen sie sich die Füße ein wenig vertreten? Wenige Meter weiter gibt es einige Straßen, die eine Augenweide sind. Ein Ensemble von historischen Schmuckstücken laden dazu ein, die Fachwerkhäuser rund um „die Hütte des CHBV“ bis hin zum Rathausplatz zu bestaunen. Auf dem „Platz für alle“ kann man dann auch gut verweilen oder ein „Spielchen“ mit Freunden wagen.

Haben sie schon einmal den Rundgang durch unser Dorp gemacht anhand der Schautafeln, die an etlichen bemerkenswerten Plätzen stehen? Nachdem sie am Otto-Bilstein-Platz einen Kaffee getrunken haben (das Born Café im Haus von Cleff ist ein Schmuckstück) steht neben der ehrwürdige Eiche das erste Schild. Und solche Orte gibt es nicht wenige im Dorp. 

Wer dem besonderen Wuppertaler Wetter entfliehen will, der hat ebenfalls attraktive Alternativen. So hat ein Cronenberger Bäckermeister ein Juwel erschaffen, wo man nicht nur mal eben schnell ein leckeres Brot erwerben kann. Nein, hier treffen sich Menschen im Kaminzimmer oder im Aquarium, frühstücken oder essen ein Stück Kuchen. Die politischen Sprechstunden werden auch hier des Öfteren abgehalten und man ist mit Bürgern im Gespräch.

Doch ist dieser Bäcker nicht alleine. Wer es kleiner und anders gemütlich mag, findet wenige Meter weiter einen Mitbewerber mit seinem Angebot. Und lacht die Sonne, dann sind die Cronenberger Eisdielen ein absoluter Hit. Nehmen sie sich die Zeit und ergattern sie einen Platz, trinken einen Espresso oder genießen ein handgemachtes Eis. Da ist selbst direkt an der Hauptstraße bei der Eisdiele Simonetti eine begehrte Aufenthaltsqualität. Und am Rathausplatz wird es auch schwierig einen Platz zu finden. Hier ist man sogar ein wenig abseits der lärmenden Hauptverkehrsstraße. 

Die Hauptstraße hat keine Aufenthaltsqualität? Das stimmt so nicht. Immerhin kann man hier durchaus Spaziergänger aus den umliegenden Altenheimen sehen oder Besucher die als Wandergruppe von Außerhalb oder Cronenberger, die mit dem Rad kommend mal eben etwas besorgen wollen, sehen.

Für den täglichen Bedarf kann man den neuen Frischmarkt nutzen, um eine Kleinigkeit zu erwerben oder den Wocheneinkauf zu erledigen. Schräg gegenüber gibt es täglich frisches Obst und Gemüse. Mehrere Einzelhandelsgeschäfte bieten Mode an, junge Goldschiedemeisterinnen zeigen ihre Künste, die man erwerben oder selbst (mit-)gestalten kann und so gibt es eine ganze Reihe von attraktiven Angeboten, die vom engagierten Einzelhandel persönlich und liebenswert angeboten werden. Eine Warenausstellung im Stil der großen Baumärkte werden sie hier nicht finden. Aber Cronenberger, die mit Herzblut und großer Hingabe ihre Angebote machen sind Ihnen gewiß.

Auch wenn es dem Schreiber des Beitrages nicht gefällt, aber Cronenberg ist l(i)lebenswert! 

Die Menschen sind fleißig, was dann auch ein wenig mit dem „stinkenden Verkehr“ einhergeht. Weltweit bekannte Marken sitzen hier in unserem Cronenberg und geben vielen Familien ihr Auskommen. LKW und Lieferwagen sind ein Teil des Cronenberger Spirits. Sie transportieren täglich Cronenberger Markenware in die ganze Welt. Ob vom Handwerk hoch geschätztes Werkzeug oder Qualitätsschrauben etc. aus Cronenberg kommt Qualität.

Ich würde mich freuen, wenn die Redaktion meiner Tageszeitung hier mehr von Cronenberg wüßte und sich dies dann in der Berichterstattung auch im Blättchen wiederfinden würde. Wuppertal besteht nicht nur aus Elberfeld und Barmen (und ein bißchen Vohwinkel). Auch Cronenberg ist eine ehemals selbständige Stadt, die seit Jahrzehnten ein fleißiger Einzahler in das Wuppertaler Stadtsäckel ist. Vom Cronenberger Fleiß profitiert ganz Wuppertal, darum erwarten wir Cronenberger auch mehr „Dampf“ beim Umsetzen der Ortskernplanung – aber auch mehr Aufmerksamkeit der lokalen Presse. Als Ratsmitglied ist es meine Aufgabe hier immer wieder zu mahnen. Neben dem Bau der Feuerwache ist die Ortskernplanung (im Vorfeld eines sinnvollen Verkehrskonzeptes!) ganz sicher das TOP-Thema mit Strahlkraft für ganz Wuppertal. Da die Denkmalbereichssatzung ja auch nach nur 30 Jährchen vorgelegt worden ist, kann man ja getrost und geduldig den Fortschritt der weiteren Themen erwarten.

Cronenberg lebt vom Miteinander

Hier wohnen und leben Menschen, die einander kennen und sich gegenseitig wahrnehmen. Bestes Beispiel ist hier die über viele Monate anhaltende Hilfsbereitschaft nach und bei dem Hochwasser 2021. Ebenso das rege Vereinsleben auch außerhalb von Bundesligen sind hier rege Zeugen. Nicht zuletzt das emsige Miteinander in der Parteienlandschaft zeugt von einem regen Interesse an unserem Heimatort. Cronenberg kann was. Ich lade sie hiermit herzlich ein, einen Perspektivwechsel vorzunehmen. 

Wie gesagt: Cronenberg ist l(i)lebenswert! Und ich lade sie gerne mal ein, diesen Blickwinkel auch einmal einzunehmen und sich ein eigenes und objektives Bild ganz abseits von politischen Meinungen zu machen. 

Mit freundlichen Gruß

HOLGER REICH

Die letzte Ratssitzung des Jahres 2022

Es ist geschafft. Die letzte Ratssitzung des Jahres ist nun beendet und es gab eine ganze Menge an Beschlüssen zu beachten. Wer sich mit der langen Tagesordnung beschäftigen möchte, kann diese im Ratsinformationssystem der Stadt Wuppertal (Hier: RIS) nachlesen.

Der Rat hat meine Mitgliedschaft für den Ausschuß Stadtentwicklung und Bauen bestätigt. Eine gewaltige Aufgabe und Verantwortung für mich und gesamt Wuppertal. Ich darf mich jetzt schnell einarbeiten und werde mich aktiv einbringen können.

Auch wurden noch weitere Gremienbesetzungen beschlossen für den Bereich Jugend und die BUGA 2031. Bürgeranträge durfen auch nicht fehlen. Besondere Wichtigkeit hatte ein gemeinsamer Antrag, der dann auch eine Mehrheit fand: Rettungswege sollen frei bleiben. Hierbei ging es konkret z.B. umKreuzungsbereiche, die in der letzten Zeit vermehrt als Parkplätze mißbraucht wurden. Folge davon war, daß die Feuerwehr nicht unverzüglich zu Einsatzorten kommen konnte.

Deweiteren ging es um Satzungsänderungen und vieles mehr.

Wer sich die laufende, oder später auch die aufgezeichnete Ratssitzung ansehen und hören möchte, der findet diese online unter dem Wuppertaler Rats-TV https://www.wuppertal.de/ratstv

Übrigens sind auch im Archiv alle älteren Sitzungen zu finden.

Seite 2 von 2

Präsentiert von WordPress & Theme erstellt von Anders Norén